Entstehung des Zwingernamen

 

Umgeben von Feldern, Wiesen sowie dem schönsten und größten Waldgebiet an der deutschen Ost- und Nordseeküste, vor den Toren der Hansestadt Rostock, liegt das schöne Dorf  Rövershagen.

Als Tor zur Rostocker Heide und als erstes Stadtdorf bekannt, wurde Rövershagen am 17.März 1305 erstmals in den Büchern der Stadt Rostock erwähnt.

Als Heidedorf mit Sitz der Forstinspektoren spielte Rövershagen stets eine zentrale Rolle und trug wesentlich zum Wohl der Stadt Rostock bei.

 

Eng verbunden mit der Geschichte des Dorfes ist die Familiengeschichte der Familie meiner Mutter.

 

Meine Mutter Lotte Wollenburg *1925/ +1994 war die Tochter von Willi Kleist *1902/ +1968.

Mein Großvater Willi Kleist begleitete viele Jahre, als Freund und Chauffeur den ehemaligen Forstinspektor Charly Bencard (1877-1956) und auch den Heideforscher Dr. Otto Kolp auf den Streifzügen durch die Heide.

 

Die Familie Kleist lässt sich derzeit bis 1753, mit Joachim Kleist, urkundlich in den Kirchbüchern von Rövershagen und der Kirche Mecklenburgs nachweisen.

 

Nach meinem Urgroßvater Paul Martin Kleist (1877 bis 1961) wurde auf Grund seiner Verdienste in der Forstwirtschaft (der Rostocker Heide) ein Weg benannt.

 

Dieser Weg (Paul-Kleist-Weg) führt von der Georgschneise, bei Wallensteinslager, in südliche Richtung und mündet in den Karkfurtsweg, nahe Hinrichshagen.

 

Ein Teil der Nordöstlichen Heide Mecklenburgs (die Hälfte der Gesamtfläche) wurde am 25.März 1252 vom Fürsten Heinrich Borwin III. an die Stadt Rostock verkauft, dieses Gebiet ist heute als Rostocker Heide bekannt.

 

Viele Sagen und Geschichten, sei es von Forstinspektoren, Förstern, Forstarbeitern, Köhlern, Bauern, Hexen und Moorgeistern lassen sich über die Heide berichten.

An dieser Stelle sei das Buch  „Heidegeschichten“ von W. Steinmüller genannt. 

Aber die schönsten Geschichten schreibt das Leben.

 

So verbinden mich viele Erinnerungen aus meiner Kinder- und Jugendzeit sowie aus der Gegenwart mit der Heide.

Im 17. Jahrhundert wurde die "Rostocker Heide" auch als "Rövershäger Heide" bezeichnet somit entschied ich mich aus historischen Gründen für den Zwingernamen "Von der Rövershäger Heide".

 

Opa Kleist (Rechts) mit Charles Bencard (1877-1856) vor unserem Grundstück, im Hintergrund der Hofsche Bauernhof.
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Wer dem Wilde zugetan, weil er gar nicht anders kann, da er sich mit Herz und Hand liebend der Natur verband, spürt in seiner Seele Grund und seiner Waidmannsehre, dass er ohne guten Hund nur ein halber Jäger wäre.