Westsibirische Laika

 

Leicht gebaute und schnelle Westsibirische Laikis von Voguls (Mansi Leute) waren wohl bekannt unter den russischen Jägern.

Alte russische Fürsten benutzten große langbeinige Laikis vor der Invasion der Tataro-Mongolen.

Ähnliche Hunde nutzten die Ureinwohner und die Russen des Urals und Westsibiriens lange Zeit bevor sie als Reinzucht unter dem Namen Westsibirische Laika registriert wurden.

 

 

Herkunft:

 


Die Westsibirische Laika entstand durch ausgewählte Exemplare der urtümlichen Hunde von Mansi (Voguls) und Handy (Ostyak). Die Hunde von Mansi und Handy zogen die russischen Jäger an, aufgrund ihrer außergewöhnlichen Jagdeigenschaften, Größe, Stärke, Ausdauer und ihrer außerordentlichen Schönheit.

Von 1920 bis 1930 holten Jäger aus Swerdlowsk (Jekaterinburg), Moskau und einigen anderen Städten diese Hunde vom Nordural und aus der Region des Ob Flusses.

Sie züchteten sie rein und vermieden Kreuzungen mit Laikis aus Karelien, Zyryan und anderen Typen.

Am Anfang wurden zwei Gruppen der Westsibirische Laika gebildet. Die erste, entstand von einem Mann namens Grozny in Swerdlowsk. Grozny wurde 1930 geboren. Er brachte viele hervorragende Hunde hervor, die an individuelle Jäger und an Regierungskennels (Regierungszwingern) abgegeben wurden.

Die Swerdlowsk Gruppe der reingezüchteten Westsibirische Laika verblieb sehr einflussreich vor und nach dem zweiten Weltkrieg.

Die zweite Gruppe reingezüchteter Westsibirische Laikis entstand in der Periode von 1920 bis 1930 in Moskau.

Ein männliches Tier namens Mishka, geboren 1924 von den Hunden Obdorsk. Andere wichtige Hunde der West sibirische Laika aus Moskau waren die Rüden Ulf und Ural, die Hündin Damka und einige andere Hunde.

Um 1944 in Moskau, gab es viele ausgezeichnete Westsibirische Laikis, die hervorragendsten wiederum gehörten I. I. Vakhrushev.
Die Hunde aus seiner Zucht wurden wichtig für die Bildung der Zucht in gesamt Russland.

Linien von diesen Hunden können in den Stammbäumen von vielen Westsibirische Laikis nachverfolgt werden.

Von Zeit zu Zeit wurden neue Hunde ohne Stammbaum, die das typische Aussehen hatten von entfernten Regionen geholt und zur Zucht verwendet.

In den 40iger und 50iger Jahren, spielten die Regierungskennel eine große Rolle in der Entstehung der Westsibirische Laika als Reinzucht.

Andere Gruppen der reingezüchteten Westsibirische Laika entstanden in Gorky (Nizhny Nowgorod), Perm und Novosibirsk. Während dieser Periode, hielt E. I. Shereshevsky die wichtigsten Hunde und setzte sie zur Zucht ein.

Er war der Leiter eines Teams, eines Regierungkennels vom All-Union Forschungsinstitut für Jagd-Industrie.

1944 wurden eine Hündin namens Pandy und ein Hund namens Borka aus der Khanty-Mansi National Provinz geholt. Diese Hunde waren nicht verwandt, aber sie hatten die typischen Merkmale der ursprünglichen Westsibirische Laika. Sie produzierten einige Welpen die zu hervorragenden Jagdhunden heranwuchsen.

Unter ihnen wurde Champion - Ayan als Bester ausgewählt. Dieser Rüde wurde auf dem Feld und in der Hundeausstellung 1953 und 1954 sehr hoch platziert.

Tayozhny war ein anderer, nicht platzierter Rüde aus der Zucht mit Panda.

Der Champion - Ayan, wurde mit einigen nicht verwandten Hündinnen zusammengebracht und hat über 60 hervorragende Welpen produziert.

In diesem Kennel wurde es auf eine Gesamtzahl von etwa 400 Welpen gebracht, inklusive der Ersten, der Zweiten, der Dritten und Vierten Generation.

Die meisten dieser Welpen wurden unter einzelnen Jägern aus verschiedenen Provinzen Russlands aufgeteilt um den qualitativ guten Genpool der Westsibirische Laika zu erweitern.

Shereshevsky beschreibt sein Westsibirische Laika wie folgt:

 

Kräftiger Körperbau, mit ausgeglichenem Temperament, aktiv und aufmerksam, Schulterhöhe von 55 - 60 cm, der Deckmantel ist gut entwickelt, mit dicker Unterwolle.

Der Körper ist gut entwickelt, mit tiefer und langer Brust.

Der Kopf ist sehr typisch für diese Zucht.

Die Fellfarbe ist überwiegend Grau mit Weiß, rein Weiß und mit Punkten.

Das Aussehen der Hunde von Borka-Pandy (strain) der Westsibirische Laika ist charakterisiert von der sogenannten "zverovatost"(einem wolfsähnlichem Aussehen), einem besonders ursprünglichem Aussehen zu ihren wilden Vorfahren, was für die Laikis generell charakterisierend ist.

Der Jagdreflex ist extrem stark entwickelt. Die Hunde sind geeignet zur Arbeit am Auerhuhn und am Großwild.

Durchschnittlich vier bis fünf Welpen pro Wurf charakterisieren die Fertilität dieser Gruppe.

Die Mehrheit kommt einmal pro Jahr in die Hitze. Die West sibirische Laika beinhaltet beide Gruppen, den Typ Mansi Laika und die Hanty Laika.

Es gibt West sibirische Laikis mit einem langen schmalen Kopf, langer Schnauze und rassig gebildet, und es gibt Westsibirische Laikis mit kürzerer Schnauze, breiterem Hinterkopf und einem kompakten stämmigen Körper.

Die Verwendung beider Typen hilft eine gesunde genetische Verschiedenartigkeit innerhalb der Zucht beizubehalten.

Die Frage ist, wie in eine Zucht, zwei geringfügig verschiedene Standards getragen werden können? Es war möglich, weil mit Sorgfalt die Auswahl der Hunde für die Zucht erfolgte, basierend auf die geprüfte Jagdfähigkeit als auch auf die Anpassung. Der Bestand der zur Zucht verwendeten Hunde wurde unter wenigen besonderen Züchtern aufgeteilt und so konnte ein Champion nicht zu viele Welpen zeugen. Trotz einer gewissen Vielfalt innerhalb der Zucht, ist der "wild" Typ der Westsibirische Laika natürlich konstant, weil die Mehrheit der "wilden" Merkmale dominiert.

Seit den frühen Anfängen, basierte der Zuchtbestand der Westsibirische Laika auf viele Hunde ohne Bezug untereinander mit bemerkenswert ähnlichem Aussehen und die Zucht festigte sich schnell zu einer Zucht als gut erkennbarer, meist "wild" Typ der Jagd-Laika Russlands.
Um 1960 gehörte die Westsibirische Laika zu den populärsten Jagdhunden der frühen Sowjetunion.

Diese Zucht zog viele Hundeliebhaber an, nicht nur deshalb weil er ein exzellenter Jagdhund war, sondern auch, aufgrund seines ausgeglichenen Temperamentes und seiner unverfälschten wilden Schönheit. Russische Experten der Jagdlaikis bevorzugten größere Hunde, weil sie beabsichtigten die Zucht unter rauen Umständen und in schwierigem Gelände der wilden Taiga Wälder einzusetzen.

Dies ergab eine Zunahme der Größe, einige Hunde waren ca. 62 - 63 cm an der Schulter und einige Rüden waren bis zu 68 cm groß.

Zu große Hunde verlieren ihre Beweglichkeit, die nötig ist Wildtiere zu überlisten, wie Wildschwein, Elch oder Bär während der Jagd.

Obgleich sich die Zucht wieder zu kleineren Hunden entwickelte, blieb sie grösser als die ursprünglichen Hunde von Mansi und Hanty.

Außerdem, hatten einige russische Laika Liebhaber, die keinen Wert auf die Jagdfähigkeit ihrer Hunde legten, Erfolg auf Hundeausstellungen. Wie auch immer, dieser Trend war gestoppt, eine neue Richtlinie für alle Hunde, war zustimmungspflichtig und hatte bei offiziell organisierten Feldversuchen eingestuft, als geltend eingeführt zu werden. Nur als zufriedenstellend eingestufte Hunde, wurden akzeptiert zugelassen für die Zucht registriert.

 

 

Aussehen:

 


Als sich die Zucht der West sibirische Laika etablierte als Reinzucht, waren beide Typen in Verwendung, Mansi Laika und Hanty Laika.

Beide hatten die gleiche Größe, die gleichen Jagdgewohnheiten und Varianten der Mantelfarbe, aber mit einigen geringfügigen Unterschieden. Rüden sind 48 bis 50 cm und Weibchen 45 bis 48 cm groß.

Beide Laikis haben einen etwas schlanken nahezu quadratischen Körper.

Die Mansi Laika ist leichter mit einer schmaleren Brust und längeren Beinen.

Der Kopf ist schmäler mit einer längeren Schnauze und auch die Ohren sind länger.

Die Hanty Laika ist (stockier) gebaut und etwas feingliedriger.

Der Kopf ist breiter und die Schnauze ist etwas kürzer.

Die Ohren sind klein und sitzen etwas weiter auseinander.

Der Kragen längerer Haare um das Gesicht, am Nacken und an den Schultern ist stärker entwickelt als bei der Mansi Laika.
Eine ähnlich aussehende Laika ist die Uralian Laika.

Dieser Hund hat Eigenschaften zwischen denen der der Manis, Hanty und Zyryan.

Die Uralian Laika wurde ebenfalls in der Entwicklung des modernen Westsibirische Laika verwendet bis heute, sie existiert nicht mehr.

 

 

Fell:

 


Das Fell der Westsibirische Laika ist ein doppelter Mantel aus harschem, rauen geraden Deckhaaren und dichter weicher Unterwolle. Die Deckhaare im Nacken, rund um den Kopf und an den Schultern sind partiell länger und steif und zusammen mit der sehr dicken Unterwolle bilden sie einen Kragen um das Gesicht des Hundes.

Am Schwanz sind die Deckhaare und die Unterwolle ebenfalls länger als am Rest des Körpers. Im Winter, wachsen bei Hunden die in sehr kalten klimatischen Regionen leben, Haare zwischen den Zehen.

Ebenso variiert die Qualität des Mantels, Hunde die in kälteren klimatischen Regionen leben haben einen längeren und dickeren Mantel, als Hunde die in warmen und heißen klimatischen Regionen, oder die meiste Zeit im Haus leben.

Die meist verbreiteten Fellfarben sind wolfsgrau, Rot und Rotschattierungen, schwarz und weiß. Graue Fellfarbe kann eine Schattierung von fast weiß bis dunkel grau haben. Das Grau kann mit Rot versetzt einen bräunlichen roten Farbton produzieren. Schwarze Mäntel kombiniert mit schwarz und weiß oder braun mit rot ist bei den Hunden weit verbreitet. Jede Mantelfarbe mit weißen Flecken in verschiedenen Proportionen ist vertreten unter den ursprünglichen Hunden und ist im Zuchtstandard erlaubt. Blass rote und weiß Hunde haben eine braune Nase.

 

Zucht:

 


Die Mehrheit der Weibchen der Westsibirische Laika hat einen Östrus (Sexualzyklus auch Brunstzyklus) pro Jahr, normalerweise im Februar-März. Einige der Weibchen haben ihren ersten Östrus nicht an eine bestimmte Jahreszeit gebunden.

Die erste Läufigkeit kann in einem Alter von 1 bis 2,5 Jahren sein. Russische Experten nehmen keine Laika zur Zucht ehe sie nicht wenigstens 2 Jahre alt ist.

Die Wurfstärke variiert von 1 bis 9 Welpen, 3 bis 7 sind die Norm.

Weibchen der West sibirische Laika sind gute Mütter und wenn die Bedingungen es erlauben, graben sie ihre eigene Wurfhöhle und sie gebären und ziehen die Welpen ohne Hilfe Groß, so bald wie Nahrung vorhanden ist.

 

 

Verhalten gegenüber dem Menschen:

 


Die Westsibirische Laika ist ihrem Herrn gegenüber sehr treu und zugeneigt. Die Mehrheit dieser Hunde verbellt fremde Hunde die sich dem Haus nähern. Das Verhalten zu nicht Familienmitgliedern ist sehr unterschiedlich und ist abhängig von der Situation.

Einige Hunde bellen zuerst, wedeln dann mit dem Schwanz um den Gast zu begrüßen, sie lassen sich streicheln.

Viele Westsibirische Laikis sind reserviert gegenüber Fremden, meiden Hände und beobachten ihn verdächtig.

Einige Hunde werden zum Beschützer ihres Herrn, seiner Familie und deren Hab und Gut. Es gibt viele Westsibirische Laikis welche einen neuen Besitzer nur schwer akzeptieren und sie brauchen Zeit sich an einen neuen Platz zu gewöhnen.

Verhalten gegenüber anderen Hunden:
Westsibirische Laikis beginnen schon sehr früh als Welpe mit spielerischen Kämpfen. Im Alter von 8 Wochen ist die Hierarchie unter den Geschwistern noch nicht ausgemacht, doch die Kämpfe werden weniger.

Ein Kampf kann jederzeit entfachen weil einige Welpen einen dominanten herausfordern. Während des Erwachsenenlebens, jüngere Hunde, vor allem bei Rüden kann es vorkommen, dass sie einen älteren herausfordern und versuchen ihre Probleme durch Kämpfe zu regeln. Normalerweise, leben Hunde, die in einem Haushalt leben und zusammen von Welpen an aufgewachsen sind in Frieden miteinander.
Wie auch immer, Freundschaften zwischen Rüden die als Erwachsene zustande kommen, können ein Lebenslang angespannt bleiben. Es gibt viele Gründe für einen Kampf, aber die Westsibirische Laika kämpft nicht aus Spaß, oder um einen anderen zu töten.

Diese Hunde kämpfen sicher immer aus einem Grund.

Zum Beispiel verteidigt ein junger Hund sein Territorium wenn sich widerwillig einem anderen Haus, in welchem ein älterer Hund lebt nähert.

Wie auch immer, können häufig besuchte Platze mit dem Herrn auch beschützt werden, wie sein oder ihr eigener. Grund für Kämpfe unter Hunden im selben Haushalt kann ein Spielzeug sein, Futter, eine Hündin in der Hitze, etc. Die West sibirische Laika ist ein guter Kämpfer, aber sie ist kein Hund für Hundekämpfe, da sie keinen Trieb hat, einen anderen Hund zu töten, diesem Hund ist es wichtig, die Herrschaft über etwas klarzustellen oder etwas wichtiges zu verteidigen.

Verhalten gegenüber domestizierten und wild lebenden Tieren:
Westsibirische Laikis die Mansi und Handy angehören, leben oft in einem geschlossenen Verband einer Rentierherde, die sie nicht attackieren oder töten. In russischen Städten und Dörfern sind Laikis gut abgerichtet Hoftiere zu ignorieren, wie zum Beispiel Kühe, Kälber, Schweine, Ziegen und Schafe.

Kleinere Tiere wie Katzen, Kaninchen und Geflügel reizen sie.

Laikis lernen jedoch hauseigene Katzen und Geflügel zu ignorieren. Kaninchen sollten in kräftigen und stabilen Käfigen verschlossen gehalten werden.

Westsibirische Laikis können es lernen keine Hühner zu töten, aber die zuverlässigsten Hunde können an einem neuen Platz sich bös verändern.

Bei Kleintieren sie vom Töten zu hemmen(abzuhalten) funktioniert, aber die guten Resultate die in einer Situation erreicht wurden sollten keine Garantie für eine neue Situation sein.

Die Westsibirische Laika ist sehr neugierig auf Tiere, Wildtiere oder nicht, und alle Hunde haben einen starken Jagdtrieb.

Das Jagdverhalten der Westsibirische Laika ist wildspezifisch und es geschieht eher dazu, den Jäger zu befriedigen, als das sich der Hund den Wunsch eines schnelles Mahl erfüllt.

 

 

Verwendung:

 


Der Westsibirische Laika ist hauptsächlich ein Jagdhund.

Jeder, der sich für einen Welpen solch einer Zucht entscheidet, sollte das volle Paket der typischen Merkmale eines Jagdspitzes erwarten.

Es ist ein sensibler Hund, der das Verhalten und die Stimmung seines Herrn sehr beobachtet und dessen Absichten oft voraussehen kann. Er zögert nicht seine starken Gefühle durch bellen und andere Geräusche auszudrücken.

Die West sibirische Laika liebt und braucht Freiheit für seine körperliche Aktivitäten, er braucht ebenso die Nähe zu seinem Herrn und dessen Familie.

Einige Hunde genießen es in ruhigen Stunden einfach nur in der Nähe zu liegen und die Umgebung zu beobachten. Während dieser Zeit ist er aufmerksam und bewachend.

Wird die Westsibirische Laika zur Jagd eingesetzt, hat sie ein immenses Potential um ein glücklicher Hund zu sein, aber seine Zufriedenheit ist nicht komplett, wenn er kein in der Familie nicht favorisiert/geliebt ist.

Die West sibirische Laika ist kein Kennel (Zwinger) Hund. Wird die Westsibirische Laika allein gelassen, eingesperrt in einem kleinen Hinterhof oder Gehege, entwickeln einige Hunde eine Angewohnheit scheinbar ohne Zweck/Grund zu bellen. 

Permanent eingesperrte oder in Gehegen gehaltene Westsibirische Laikis versuchen sich unter dem Zaun durchzugraben oder darüber zu klettern.

Einige Hunde die nicht daran gewöhnt wurden allein zu bleiben versuchen die Leitungen, den Zaun durchzubeißen und beschädigen ihre Zähne.

Einmal entlaufen/befreit, ist solch ein Hund schwer unter Kontrolle zu halten.

Er wird sich weit entfernen, andere Tiere jagend und kommt wahrscheinlich in Schwierigkeiten. Eine Westsibirische Laika, die gut trainiert ist, regelmäßig zur Jagd eingesetzt wird und in Kontakt mit andern Hunden, Tieren und Menschen steht, ist folgsam und wird niemals ohne Grund bellen.

Daher sollten Vorkehrungen getroffen werden, Bedingungen geschaffen werden für die Jagd und feste Zeiten für den Hund, damit der Hund und der Besitzer glücklich werden.
Alle Westsibirische Laikis haben einen natürlichen Schutztrieb gegenüber Wildtieren; im Besonderen gegenüber Fleischfressern und einige Hunde haben einen Schutztrieb gegenüber Fremden sie attackieren verdächtig und heftig.

Eine Westsibirische Laika ist ein guter Begleiter für Wandertouren.

Wie auch immer, sein außerordentliches Interesse zur Wildnis verlangt besondere Aufmerksamkeit, weil der Hund jederzeit Wild aufstöbern und für längere Zeit nachhaltig jagen/verfolgen kann.

Mansi, Hanty und Russen nutzen dieselben Hunde für die Jagd und als Wachhund.

Einige Westsibirische Laikis sind gute Hunde für die Arbeit mit Rentierherden.

Bei er Jagd ist er eifriger als im Training oder während aller anderen Aktivitäten.
Einen Mansi kümmert es nicht seine Rentierherde für eine Zeit zu verlassen, falls seine Laika ein wertvolleres Wild findet. Mansi und Hanty benutzen Rentiere, in einigen Fällen auch Pferde als Zugtiere.

Ein guter Jagdhund wird niemals als Zughund vor dem Schlitten verwendet.

Es wäre als wenn du ein wertvolles Schwert zum Holzhacken verwenden würdest.
Wenn sie Hunde zum Ziehen der Schlitten benötigen, nutzen sie andere freundliche, stärker und grösser gebaute Laikis, die sie Schlittenlaikis nennen. Dies wird hauptsächlich in der polaren Tundra praktiziert, in der das Ren nichts zu fressen hat.

 

Quelle: Wild,Harmonie,Spirit

Druckversion Druckversion | Sitemap Diese Seite weiterempfehlen Diese Seite weiterempfehlen
Wer dem Wilde zugetan, weil er gar nicht anders kann, da er sich mit Herz und Hand liebend der Natur verband, spürt in seiner Seele Grund und seiner Waidmannsehre, dass er ohne guten Hund nur ein halber Jäger wäre.